KorrekturKai · Ratgeber · Handschrift in der Klausur
Ratgeber

Handschrift. Der unterschätzte Notenfaktor.

Was der Korrektor nicht lesen kann, gibt es nicht.

Handschrift ist kein Bewertungskriterium. Sie beeinflusst trotzdem jedes andere: Was nicht lesbar ist, wird nicht bewertet, und was mühsam lesbar ist, wird ungnädig gelesen. Dazu kommt das Tempo. Wer nur am Rechner übt, ist im Examen 20 Prozent langsamer.

Warum Handschrift im Examen anders ist

Lesbar und schnell zugleich

  1. Leicht verbundene Druckschrift statt Schreibschrift. Sie bleibt bei Tempo lesbar.
  2. Groß genug. Kleine Schrift wird beim Tempo zum Strich.
  3. Absätze und Überschriften. Sie strukturieren nicht nur, sie geben deiner Hand Pausen.
  4. Streichen mit einem sauberen Strich, nicht kritzeln. Der Korrektor soll sehen, dass es gestrichen ist, und den Rest lesen können.
  5. Seitenzahlen und Rand. Der Rand ist für den Korrektor, er braucht ihn für die Randbemerkungen.

Trainieren, ohne dass die Hand versagt

Wer ein Jahr lang am Rechner geübt hat und im Examen zum ersten Mal fünf Stunden schreibt, merkt es in der dritten Stunde. Deshalb: Übungsklausuren handschriftlich, mindestens jede zweite, in den letzten drei Monaten alle. Es geht nicht um die Schrift, es geht um die Ausdauer und darum, dass dein Zeitgefühl zur Hand passt und nicht zur Tastatur.

Handschriftliche Klausuren korrigieren lassen

Das Argument gegen handschriftliches Üben war lange, dass niemand die Klausuren korrigiert, weil man sie erst abtippen müsste. Das gilt nicht mehr. Bei KorrekturKai fotografierst du die Seiten in der App, die Handschrift wird gelesen und dir als Transkript gezeigt. Du prüfst es, gibst es frei, und die Korrektur bezieht sich genau auf diesen Text. Der Umweg über das Abtippen entfällt, und du übst so, wie du geprüft wirst.

Häufige Fragen

Wird das Examen noch handschriftlich geschrieben?

In den meisten Bundesländern ja, mit einem Übergang zum E-Examen, der je nach Land unterschiedlich weit ist. Solange du nicht sicher weißt, dass du digital schreibst, übe handschriftlich. Wer nur tippt, unterschätzt, wie viel langsamer die Hand ist.

Darf ich in Druckschrift schreiben?

Ja. Für viele ist eine leicht verbundene Druckschrift die beste Mischung aus Tempo und Lesbarkeit. Reine Schreibschrift wird bei Tempo schnell unleserlich.

Wie lasse ich eine handschriftliche Klausur korrigieren?

Bei KorrekturKai fotografierst du die Seiten in der App ab. Die Handschrift wird gelesen, du siehst das Transkript und gibst es frei. Erst dann wird bewertet, damit sicher ist, dass genau dein Text korrigiert wird.

Was, wenn die Handschrift schlecht erkannt wird?

Dann korrigierst du das Transkript vor der Freigabe. Das ist Absicht: Bewertet wird nur, was du selbst als deinen Text bestätigt hast, nicht eine Lesung, die irgendwo daneben liegt.

Die nächste Klausur korrigiert Kai.

Jede Woche eine Examensklausur, in Minuten korrigiert. 29 € im Monat, monatlich kündbar.

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